Selbstverantwortung, Selbstbestimmung und Selbstständigkeit fördern und fordern

Den Chancen und Herausforderungen des Alters begegnen.


Zentrale Anlaufstelle für drei Ortsteile

Für viele ältere Menschen, die in den Ortsteilen Ziegelhausen, Peterstal und Schlierbach leben, ist das Seniorenzentrum Ziegelhausen/Schlierbach sowohl Anlaufstelle als auch Bildungs- und Begegnungsstätte. Die schönen Räume sind weitgehend barrierefrei. Die Einrichtung pflegt eine gute Nachbarschaft zum hiesigen Jugendzentrum und dem Textilmuseums des Kurpfälzischen Museums.
Zwei Sozialarbeiterinnen sind für die konzeptionelle Planung verantwortlich und koordinieren mit einem Deputat von 1,5 Stellen die Arbeit, die mit Hilfe eines Teams geleistet wird, das 2019 aus fünf Honorarkräften bestand, 40 sehr engagierten, regelmäßig tätigen, ehrenamtlichen Mitarbeiter(inne)n Heidelberg  und aus insgesamt 5 Praktikant(inn)en, im Alter von 16 bis 18 Jahren.
Die Stadt Heidelberg, der Träger Caritasverband Heidelberg e.V. sowie die Kursteilnehmer(innen) und Gäste finanzieren durch ihre Beiträge die vielfältigen Aufgaben und Angebote des Seniorenzentrums.


Gemeinsam im Ehrenamt aktiv

Wer sich im Seniorenzentrum Ziegelhausen ehrenamtlich betätigt, gehört zu einem großen und lebendigen Team. Neue Ehrenamtliche werden gerne und freundlich aufgenommen. Gemeinsam mit den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen entwickeln wir die Arbeit des Seniorenzentrums gemeinsam weiter. Viele unterschiedliche Begabungen und Kompetenzen werden eingebracht und tragen so zur bunten Vielfalt der Aktivitäten bei. Im Dezember 2008 erhielt das ehrenamtliche Team des Seniorenzentrums für sein vorbildliches Engagement die Bürgerplakette der Stadt Heidelberg.


Selbstverantwortung und Teilhabe fördern

Das Team des Seniorenzentrums bietet neben Beratung und Informationen zahlreiche soziokulturelle und gesundheitsfördernde Aktivitäten an, die eine selbstverantwortliche und solidarische Gestaltung des Lebens nach der Berufsphase fördern. Hierzu gehören auch Projekte, die den Dialog der Generationen gezielt fördern.

Die vielfältigen Veranstaltungen richten sich sowohl an „fitte“ als auch gesundheitlich eingeschränkte Senior*innen. Während die einen im Seniorenzentrum eher Sprachen oder den Umgang mit dem Computer lernen und sich bestenfalls ehrenamtlich engagieren, finden die anderen gezielte Unterstützung und Ermutigung, z.B. durch das gemeinsame  Mittagessen oder durch Einzelfallhilfen.


Miteinander etwas vor Ort erreichen

Die verantwortlichen Mitarbeiterinnen arbeiten mit anderen lokalen Akteuren zusammen, wie Kirchengemeinden, Stadtteilvereinen, Pflegediensten uvm., wenn dadurch Ressourcen besser genutzt, im Einzellfall effektiver geholfen und die Infrastruktur dadurch weiter entwickelt werden kann.