Seniorenzentrum Ziegelhausen

Selbstverantwortung, Selbstbestimmung und Selbstständigkeit fo(ö)rdern. Den Chancen und Herausforderungen des Alters begegnen.


Zentrale Anlaufstelle für drei Ortsteile

Für viele ältere Menschen, die in den Ortsteilen Ziegelhausen, Peterstal und Schlierbach leben, ist das Seniorenzentrum Ziegelhausen sowohl Anlaufstelle als auch Bildungs- und Begegnungsstätte. Die schönen Räume sind weitgehend barrierefrei. Die Einrichtung pflegt eine gute Nachbarschaft zum hiesigen Jugendzentrum und dem Textilmuseums des Kurpfälzischen Museums. In der Neckarschule Ziegelhausen, der Bürgerbegegnungsstätte Peterstal sowie im Bürgerhaus Schlierbach werden zusätzlich regelmäßig Filialangebote durchgeführt.
Zwei sozialpädagogische Fachkräfte sind für die konzeptionelle Planung verantwortlich und koordinieren mit einem Deputat von 1,5 Stellen die Arbeit, die mit Hilfe eines Teams geleistet wird, das 2010/2011 aus fünf Honorarkräften bestand, 30 sehr engagierten, regelmäßig tätigen, ehrenamtlichen Mitarbeiter(inne)n und aus zwei im hauswirtschaftlichen Bereich nacheinander eingesetzten vom Job-Center Heidelberg vermittelten Hilfskräften und aus insgesamt 11 Praktikant(inn)en, im Alter von 12 bis 27 Jahren.
Die Stadt Heidelberg, der Träger sowie die Kursteilnehmer(innen) und Gäste durch ihre Beiträge finanzieren die vielfältigen Aufgaben und Angebote des Seniorenzentrums.


Gemeinsam im Ehrenamt aktiv

Wer sich im Seniorenzentrum Ziegelhausen ehrenamtlich betätigt, gehört zu einem großen und lebendigen Team und wer neu dazu kommt, wird freundlich aufgenommen. Ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiterinnen entwickeln die Arbeit des Seniorenzentrums gemeinsam weiter. Viele unterschiedliche Begabungen und Kompetenzen werden eingebracht und tragen so zur bunten Vielfalt der Aktivitäten bei. Im Dezember 2008 erhielt das ehrenamtliche Team des Seniorenzentrums für sein vorbildliches Engagement die Bürgerplakette der Stadt Heidelberg.


Selbstverantwortung und Teilhabe fördern

Das Team des Seniorenzentrums bietet neben Beratung und Informationen zahlreiche soziokulturelle und gesundheitsfördernde Aktivitäten an, die eine selbstverantwortliche und solidarische Gestaltung des Lebens nach der Berufsphase fördern. Hierzu gehören auch Projekte, die den Dialog der Generationen gezielt fördern.

Die vielfältigen Veranstaltungen richten sich sowohl an „fitte“ als auch gesundheitlich eingeschränkte Senior(inn)en. Während die einen im Seniorenzentrum eher Sprachen oder den Umgang mit dem Computer lernen und sich bestenfalls ehrenamtlich engagieren, finden die anderen gezielte Unterstützung und Ermutigung, z.B. durch das gemeinsame  Mittagessen oder durch Einzelfallhilfen.


Miteinander etwas vor Ort erreichen

Die verantwortlichen Mitarbeiterinnen arbeiten mit anderen lokalen Akteuren zusammen, wie Kirchengemeinden, Arbeiterwohlfahrt, Stadtteilvereine, Pflegedienste etc., wenn dadurch Ressourcen besser genutzt, im Einzellfall effektiver geholfen und die Infrastruktur dadurch weiter entwickelt werden kann. Zu den zentralen Netzwerken gehören der Beirat des Seniorenzentrums sowie der Runde Tisch Seniorenarbeit in Schlierbach.